HEIMATLIED

OLIVER ZAHN+PHOEBE WRIGHT-SPRINKS
14. – 16. MÄRZ 2016
20:00 Uhr
Werkstattbühne

Was kaufe ich, wenn ich mir eine Karte fürs Theater kaufe? Wie wird immaterieller Wert übertragen? Und wie verhalten sich Besitz und Autorschaft dazu?

Was kaufe ich, wenn ich mir eine Karte fürs Theater kaufe? Wie wird immaterieller Wert übertragen? Und wie verhalten sich Besitz und Autorschaft dazu?
Wie lässt sich performatives Wissen tradieren? Wie gehen wir mit dem immateriellen Erbe unserer kollektiven Vergangenheit um? Welches Wissen ist es wert, bewahrt zu werden, und was sollte vielleicht besser in Vergessenheit geraten?
Um diese Fragen zu stellen, nehmen sich die britische Performerin und Komponistin Phoebe Wright-Spinks und der deutsche Theatermacher Oliver Zahn ein einzelnes Volkslied aus dem verschwindenden südmährischen Liedgut vor – mit den widersprüchlichen und problematischen Konsequenzen, die damit einhergehen. Sie singen, nehmen das Lied auseinander, drehen es durch den Fleischwolf, setzen es neu zusammen und betrachten es dabei durch die Brillen britischer und deutscher Diskurse. Schauplatz dieser Auseinandersetzung über Oralität, Erinnerung und Ökonomie ist das Theater als Fabrik und Arbeitsplatz. Mittel ist, was der menschliche Körper hergibt.

PROJEKTLEITUNG+TEXT Oliver Zahn
KOMPOSITION+PERFORMANCE Phoebe Wright-Spinks
FOTO Oliver Zahn
WERKSTATTMACHERINNEN Hanna Kneißler, Sarah Peglow

Eine Produktion von Oliver Zahn und Phoebe Wright-Spinks in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT – DAS THEATER. Gefördert von der Stadt Leipzig, Kulturamt.

werkstatt-lofft.de